Emissionen

 

 

http://www.handelsblatt.com/technik/zukunftderenergie/photovoltaik-die-giftige-seite-der-sonnenenergie/11346420.html

Artikel Handelsblatt vom 15.10.2015

Photovoltaik die giftige Seite der Sonnenenergie

Lärm

Moderne Windenergieanlagen erzeugen in Abhängigkeit von der Windstärke ein moderates Betriebsgeräusch, welches am ehesten an Rauschen erinnert. Dafür verantwortlich sind besonders die am Ende der Rotorblätter entstehenden Wirbelablösungen sowie weitere Verwirbelungen an Kanten, Spalten und Verstrebungen. Lärmimmissionen von Windenergieanlagen sind nach der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) sowie dem begleitenden Regelwerk zu beurteilen. Im Allgemeinen liegen keine schädlichen Umwelteinwirkungen für die schutzwürdige Nachbarschaft vor, wenn die Beurteilungspegel der Lärmimmissionen die in der TA Lärm genannten Immissionsrichtwerte nicht überschreiten. Abhängig von der Gebietsart (Gewerbegebiet, Mischgebiet, allgemeines Wohngebiet bzw. reines Wohngebiet) gelten unterschiedliche Immissionsrichtwerte (siehe Tabelle). Dabei kommen in fast allen Fällen die strengeren Nachtrichtwerte zum Tragen. Bei Windparks müssen alle Windenergieanlagen bei der Beurteilung mit einbezogen werden. Der Immissionsrichtwert darf auch bei maximaler Anlagenauslastung (Nennleistung) nicht überschritten werden. Außerdem ist die Vorbelastung durch andere technische Anlagen oder Gewerbebetriebe zu berücksichtigen.

Gebietsnutzung Immissionsrichtwert
tags in [dB(A)]
Immissionsrichtwert
nachts in [dB(A)]
Gewerbegebiet 65 50
Mischgebiet 60 45
allgemeines Wohngebiet 55 40
reines Wohngebiet 50 35

Bevor eine Windenergieanlage immissionsschutzrechtlich genehmigt werden kann, muss eine Schallimmissionsprognose vorgelegt werden. Bei der Immissionsprognose wird der lauteste Betriebszustand zu Grunde gelegt.
In eine solche Prognose gehen als wichtigste Parameter Nabenhöhe und der (maximale) Schallleistungspegel der einzelnen Windenergieanlagen ein. In den folgenden beiden Beispielen wurden eine Nabenhöhe von 120 Metern und ein Schallleistungspegel von 103 dB(A) verwendet. Die roten Linien sind Kurven gleicher Lautstärke und werden als „Isophone“ bezeichnet. Außerhalb der einzelnen Isophonen wird der jeweilige Immissionsrichtwert sicher unterschritten. Im untenstehenden Beispiel mit einer Windenergieanlage wird der Immissionswert für ein allgemeines Wohngebiet von 40 dB(A) in einem Abstand von mehr als 455 m sicher unterschritten.

Schallimmissionsprognose für eine einzelne Windenergieanlage:

Schallimmissionsprognose für einen Windpark aus sieben Windenergieanlagen:

http://www.nnp.de/rhein-main/Umstrittene-Fluglaerm-Studie-Blutdruck-Bild-war-falsch;art801,1697826

Artikel NNP vom 14.11.2015 von Christiane Warnecke

Umstrittene-Fluglärm-Studie Blutdruck-Bild war falsch

http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/das-umweltbundesamt-stellt-fest-infraschall-ist-schaedlich/

Artikel Eike-KLima-Energie Autor Andreas Demming Eingestellt am 28.07.2015

Das Umweltbundesamt stellt fest: Infraschall ist schädlich

Studie belegt: Rotmilan durch Windräder gefährdet:

HGON LM/WEL und BI Wind-Wahn intervenieren erneut

Das Bundeswirtschaftsministerium hat bereits 2012 eine Studie zum Thema „Windkraft und Greifvögel“ in Auftrag gegebenen, deren Art und Umfang weltweit wohl bisher einmalig ist. Obwohl diese Studie noch unter Verschluss gehalten wird und Einschätzungen der Autoren zur Folge auch in den nächsten zwölf Monaten durch das Ministerium wohl nicht freigegeben werden wird, wurden inzwischen zumindest Teile diese Studie öffentlich. „Erste Auszüge dieser Studie zeichnen eine Faktenlage, die so wohl gar nicht in die heile Windkraftwelt zu passen scheinen. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass diese Studie bisher noch unter Verschluss gehalten wird“, so Nawroth (BI Wind-Wahn). Im Wesentlichen kommt diese Studie zu dem Schluss, dass die Bestände des geschützten Rotmilans in Deutschland einen weiteren Ausbau der Windkraft aller Voraussicht nach nicht vertragen werden und in Folge die Bestände weiter abnehmen, was nicht zulässig ist, das es gegen deutsche und europäische Vogelschutzrichtlinien und Gesetze verstößt. Eine überaus interessanter Aspekt dieser Studie ist allerdings auch die Aussage, dass es bisher keinerlei Anzeichen gibt, dass Greifvögel lernen, Windräder zu meiden oder sich an Windräder zu gewöhnen. Dies war Anlass genug, so Dieter Stahl (HGON) und Wolfgang Nawroth (BI Wind-Wahn), uns erneut mit einigen kritischen Fragen sowohl an das hessische Wirtschaftsministerium, wie auch an das hessische Umweltministerium und den Regierungspräsidenten des Regierungspräsidiums Gießen zu wenden. Bisher wurde uns aber noch nicht einmal der Eingang unserer Anfragen bestätigt! „Es ist mit Spannung zu erwarten, ob man auch weiterhin versuchen wird, hier vor Ort Windvorrangflächen auszuweisen, obwohl dadurch die Bestände des Rotmilans, wie die Studie des Bundeswirtschaftsministerium belegt, erheblich gefährdet sind“, so Stahl und Nawroth. Darüber hinaus stellt sich für sie auch erneut die Frage, wie die Ergebnisse von Gutachten, welche von Windkraftprojektierer in Auftrag gegeben werden und die in aller Regelmäßigkeit von einem Gewöhnungs- und Meideverhalten sprechen, zu deuten sind, wenn Prof. Oliver Krüger, Uni Bielefeld, dazu ausführt, dass es bisher überhaupt keine Evidenz für solch ein Verhalten gibt?
Dieter Stahl Wolfgang Nawroth Hessische Gesellschaft für Bürgerinitiative Ornithologie und Naturschutz e.V. Wind-Wahn Arbeitsskreis Limburg-Weilburg Villmar/Runkel

15.05.2015 118. Deutsche Ärztetag fordert Bundesregierung auf:Wissenslücken zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Infraschall, zu schließen.

07.2015 Physikalisch -Technische Bundesanstalt– Wahrnehmung von Infraschall unzureichend erforscht

05.2015 Die Welt– Behörden reden mögliche Schallschäden klein

11.2014 Ärzte für Immissionsschutz – Positionspapier zu Gesundheitsrisiken beim Ausbau der Erneuerbaren Energien

http://www.ulrich-richter.de/widerspruch-gegen-windkraft/gesundheitsgefahren/

Artikel von Ulrich Richter

http://www.ulrich-richter.de/widerspruch-gegen-windkraft/optische-bedr%C3%A4ngung/

Artikel von Ulrich Richter

Berichte & Artikel zum Thema Windkraft/Infraschall

  • Gefahr durch Tieffrequenz- und Infraschall, der Staat bleibt untätig

In einem Aufsatz in der „Zeitschrift für die sozialrechtliche Praxis“ haben der Jurist Prof. Dr. iur. Erwin Quambusch und der Wissenschaftler Martin Lauffer die „Ignoranz staatlicher Maßnahmen der Gefahrenabwehr und der Gefahrenvorsorge“ scharf kritisiert. Die Autoren sehen es als erwiesen an, dass Windkraftanlagen Gesundheitsgefährdende Auswirkungen auf die Bevölkerung haben. Schon aus diesem Grund habe der Staat die Verpflichtung vor Inbetriebnahme weiterer Windparks die Unbedenklichkeit wissenschaftlich zu überprüfen und sich nicht weiter auf die Aussagen von Betreibergesellschaften zu verlassen. Die körperliche Unversehrtheit gemäß Art. 2 Abs. 2 S. I des Deutschen Grundgesetzes berühre die staatliche Schutzverpflichtung auch bei nicht körperlichem Einwirken (z. B. Fluglärm Urteil BVerfG). Sie fordern eine Veränderung der Genehmigungspraxis für Windkraftanlagen, die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und die Berücksichtigung der einschlägigen Rechtsprechung in Deutschland.

Quelle: Zeitschrift für die sozialrechtliche Praxis, 8/2008

  • Robert Koch Institut empfiehlt besseren Schutz vor Tieffrequenz- und Infraschall

Bundesgesundheitsblatt Onlineausgabe November 2007
In ihrem Beitrag weisen die Autoren auf die vielen unterschiedlichen Messverfahren hin, die mangels Verknüpfung einzeln nicht für eine umfassende Risikoeinschätzung geeignet sind. Sie schlagen eine erweiterte Lautheitsberechnung vor. Aufgrund von bestehenden Studien und Untersuchungen gehen auch sie von einer gesundheitsschädlichen Wirkung aus. Es werden Gehörschädigungen, verminderte Leistungsfähigkeit, chronische Müdigkeit, Schlafstörungen, Eingriffe in das Hormonsystem und viele andere Symptome genannt.

Quelle: Springer Medizin Verlag 2007

  • Die Resultate von Windkraftgutachten sind fehlerhaft

Der Jurist Dr. jur. Burkhard Oexmann aus Hamm hat bereits im Jahr 2004 in einem Artikel darauf hingewiesen, dass die herrschende Messpraxis im Zusammenhang mit Windkraftanlagen unvollständig und damit fehlerhaft sei. Die Behauptung der Hersteller ihre Anlagen seien auch im Bereich Infraschall nach DIN 45680 überprüft und somit unbedenklich ist falsch. Aussagen über Geräuschemissionen unter 10 Hz wären mit dieser Messmethode nämlich nicht möglich. Weiter bemängelt er die Weigerung der Industrie, sich mit diesen Problemen auseinander zu setzen und der Unwille der Politik an den bestehenden Regelungen etwas zu verändern.

Quelle: Dr. jur. Burkhard Oexmann, August 2004

  • Beeinflussung durch Infraschall wiederholt medizinisch Nachgewiesen

Bereits 1997 wurde in einer Studie der Universität Bremen unter Anderem beschrieben, dass unter andauernder Belastung durch Infraschall folgende medizinisch relevanten Probleme auftauchten:

  1. Veränderungen der Hirnströme im EEG
  2. Herabsetzung der Atemfrequenz
  3. Verminderung des Sauerstoffpartialdrucks im Blut
  4. Erhöhung des Blutdrucks
  5. Vergrößerungen der Erythrozyten (rote Blutkörperchen)
  6. Durchblutungsstörungen
  7. Veränderung der nächtlichen Hormonausschüttung der Nebennierenrinde (Cortisolausschüttung)

Quelle: Dr. M. Schust et al., Institut für Hirnforschung, Universität Bremen – „Biologische Wirkung von vorwiegend luftgeleitetem Infraschall“

Veröffentlicht: Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Wirtschaftsverlag NW GmbH, Bremerhaven, 1997

  • Infraschall kann Früh- und Fehlgeburten auslösen

Bereits seit Jahren besteht mit der Rahmenrichtlinie 89/391/EWG des Rats der Europäischen Gemeinschaften eine Schutzvorschrift für Schwangere. Es wird empfohlen dass Schwangere keine Tätigkeiten verrichten sollten, die zu starker niederfrequenter Vibration führen können, da sich hierdurch das Risiko einer Fehl- oder Frühgeburt erhöhen kann.

Weiter lesen!

Quelle: http://www.gaa.baden-wuerttemberg.de

Dänische Studie der Forschungsabteilung der Gesellschaft zur Krebsbekämpfung

Diese Passage wurde Ihnen von windwahn unter
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/laerm/daenische-studie-der-forschungsabteilung-der-gesellschaft-zur-krebsbekaempfung.html
zur Verfügung gestellt.

 Stand der Studie

Aufgrund zunehmender Nachfragen habe ich mich bei meiner Freundin Greta in Dänemark nach dem Stand der Dinge erkundigt.
Greta, die laufend in Kontakt mit Mette Sørensen, der Forscherin von Kræftens Bekæmpelse steht berichtet:

Die gute Nachricht

Die Studie soll in diesem Jahr, 2017, komplett fertig sein! Die ersten Teiluntersuchungen zum Blutdruck und zu Herzkrankheiten liegen beim Editor.

Momentan wartet das Studienteam, schrieb die Forscherin vor ein paar Tagen, dass der erste Teil der Studie bald herauskommt. Soll heißen, dass die Nachricht vom Editor einer bekannten wissenschaftlichen Zeitschrift dazu kommt, dass die Studie peer reviewed (Anm. der Red.: wissenschaftlich überprüft) auf dem Weg zur Veröffentlichung ist.

Sobald eine Presseerklärung zu den Ergebnissen der Studie erscheint, werden wir diese erhalten.

Hintergründe

Die Gesellschaft zur Krebsbekämpfung ist eine private Organisation und hat ihre eigene Forschungsabteilung. Die Wissenschaftler nehmen ihre Arbeit sehr ernst.

Die spezielle Vorraussetzung für diese einmalige Studie aus Dänemark ist die Personennummer (Anm. der Red.: gemeint ist eine Versichertennummer)! Hinter dieser Nummer verbergen sich sämtliche öffentliche Daten der dänischen Bürger. Diese Daten wurden miteinander in einer unglaublich intensiven Kleinarbeit verknüpft, was den Wohnort in der Nähe von Windkraftwerken betrifft. Alle WKW in Dänemark sind registriert bis in die kleinste Einzelheit.
Dazu haben sie eine Vergleichsgruppe definiert, die nicht von WKW Lärm betroffen ist.

Es gibt z.B. Daten über den Wohnort/die Wohnorte – soziale Daten über Arbeitslosigkeit u.s.w. – Medizinverbrauch – Daten von Krankenhausaufenthalten – Gewicht bei der Geburt eines Kindes, wenn die Mutter während der Schwangerschaft in der Nähe von WKW gelebt hat u.s.w..
Dies ist nur möglich, wenn es nur eine staatliche Krankenversicherung gibt, die sämtliche Einwohner erfasst. Die Hausärzte on DK haben zusätzliche vertrauliche Daten, die nicht einbezogen werden können.

Wenn man etwas Ähnliches in Deutschland machen wollte, dann müsste man den Zugang zu den Daten der verschiedenen oder einer der grössten Krankenkassen in Deutschland haben und deren Ausgaben für Medikamente vergleichen und dazu dann in die verschiedenen Melderegister von Wohnorten nahe an Windrädern.
Mit Dank an Greta!!

Studienbeschreibung – Kurze Übersicht

Register-Studie über Schall von Windkraftanlagen und Gesundheit

In den letzten Jahrzehnten ist die Anzahl und Größe von Windenergieanlagen stark gestiegen.

Obwohl Studien gezeigt haben, dass Verkehrslärm das Risiko für schwere Erkrankungen wie z.B. des Herz-Kreislaufsystems und Diabetes erhöht, sind mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit durch Windkraftschall nahezu unerforscht.

Das Ziel dieser Studie ist, einzig die Daten des dänischen Registers (Anm. der Red.: Krankendaten der einheitlichen Krankenversicherung in DK) zu nutzen, um folgende Hypothesen zu untersuchen:

  • Die Langzeitexposition an Windkraftlärm ist verbunden mit einem erhöhten Diabetes-Risiko
  • Die Langzeitexposition an Windkraftlärm ist verbunden mit einem erhöhten Verbrauch an Medizin gegen Bluthochdruck
  • Die Langzeitexposition an Windkraftlärm ist verbunden mit einem erhöhten Verbrauch von Anti-Depressiva
  • Die Langzeitexposition an Windkraftlärm ist verbunden mit einem erhöhten Verbrauch von Schlafmitteln
  • Die Exposition an Windkraftlärm während der Schwangerschaft ist verbunden mit perinatalen (Anm. der Red.: während der Geburtsphase) Therapiemaßnahmen, inkl. niedrigem Geburtsgewicht und zu zu klein im Gestationsalter *(Anm.der Red.: Tragzeit)
    *ein wichtiger Parameter zur Früherkennung von verzögertem Wachstum oder Mangelernährung bei Neugeborenen

Die Studie dauert 36 Monate.

Die Mitglieder der Forschungsgruppe der dänischen Krebsgesellschaft haben viele Jahre Erfahrung mit der Durchführung von umwelt-epidemiologischen Untersuchungen und haben sich in den vergangenen Jahren auf die Erforschung von Lärm-Auswirkungen auf die Gesundheit spezialisiert.

Es gibt eine gute statistische Aussagekraft auch kleinste Risikoerhöhungen zu entdecken, die mit der Exposition an Windkraftanlagen in Verbindung stehen.
Basierend auf konservativen Schätzungen der Anzahl Exponierter kann mit 80%iger Aussagekraft eine Risikoerhöhung von 15% oder mehr für Bluthochdruck und Depression, 17% für Schlafstörungen und 19% für Diabetes erkennen.
Übersetzung JR

Hier die komplette Studienbeschreibung in der englischen Ausgabe von Kræftens Bekæmpelse

Diese Passage wurde Ihnen von windwahn unter
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/laerm/daenische-studie-der-forschungsabteilung-der-gesellschaft-zur-krebsbekaempfung.html
zur Verfügung gestellt.